Trans Anden Trekking

Trekking-Reise im «Farbtopf» Südamerikas – von den subtropischen Urwäldern der Ostanden durch die buntfarbigen Wüsten Humahuacas bis zur Salz-Wüste von Uyuni. Durch das Altiplano von La Paz über den Titicacasee bis in die Götterstadt «Machu Picchu».

Eine perfekte und komplette Trekking-Reise über die Anden – von Ost nach West durch bunte Traumlandschaften Südamerikas, die Sie auf völlig unterschiedlichen Trekkingtouren aktiv erleben!

«Trans Anden Trekking» - Von den Subtropen der Ost-Anden bis in die Salz-Wüste von Uyuni, durch das Altiplano, wo schneebedeckte, leuchtende Vulkane die Andenketten dominieren. Von den blauen Wassern des Titicacasee bis in die Heilige Stadt der Inkas im Westen der Anden. Eine «Lebensreise» für jeden aktiven Wanderfreund, der die wohl spektakulärste Kombination verschiedener Trekkings in völlig unterschiedlichen Landschaften, Vegetations- und Kulturzonen Südamerikas erleben will!

Reisedauer

17 oder 23 Tage

Teilnehmer

10 - 14

Ab - Bis

Salta - Cuzco

Nachtflug und Ankunft gegen Mittag in Salta. «La Linda», wie sie von den Salteños liebevoll genannt wird, liegt am Ostrand der Anden im äussersten Nord-Westen Argentiniens. Stadtbummel durch die spanische Kolonialarchitektur, 1 Hotelübernachtung mit Frühstück in Salta und Vorbereitung auf unser Abenteuer der nächsten Tage.

Vom grünen Regenwald in die gelbe Kakteenwüste! Nördlich von Salta starten wir im Calilegua Nationalpark unsere kaum bekannte Trekking Route durch Landschaft von unvergleichlicher Schönheit. Die ersten Etappen unseres Trekkings führen durch Täler im subtropischen Bergnebelwald und durch spektakuläre Canyons zu einsamen Bergdörfern. Stetig bergan geht es durch Übergangszonen von Regen- und Nebelwald. Die Äste sind mit blühenden Lianen und Bromelien überwachsen. Ab einer Höhe von ca. 2.300 m werden die Bäume immer kleiner und von Buschwerk verdrängt. Erste Lichtungen geben den Blick auf sattes Grün und schroffe Gipfel der Anden frei. Mit Glück sehen wir die ersten Kondore majestätisch am Himmel kreisen.

Am Tag 5 gelangen wir aus der Nebelwaldzone heraus. Auf Zickzack-Pfaden geht es bei der Passhöhe Rumy Cruz zum ersten Mal auf über 3.000 m.

Tag 6: Einmal strahlen die Felsen rot und gelb, dann grün und violett, kein Tal gleicht dem anderen. Ein Gipfel mit 3.470 m lädt zu einer wohlverdienten Mittagspause ein.

Unmittelbar nach Erreichen des höchsten Passes unseres Trekkings auf 4.140 m trauen wir unseren Augen nicht und blicken in ein riesiges Wüstental mit Wäldern aus meterhohen Säulenkakteen. Unser Blick streift bis zum Horizont über unberührte Berghänge. Die verschiedenen Gesteinsfarben lassen die Szenerie einem Malkasten gleichen. Wir befinden uns in der Quebrada de Humahuaca, die Schlucht wurde wegen ihrer kulturellen Bedeutung zum UNESCO Welterbe ernannt.

Nach den Tagen voller Erlebnis und Naturgenuss gönnen wir uns eine erholsame Pause und beziehen eine gemütliche Posada im kolonialen Ort Tilcara. Beim Grillabend feiern wir den Erfolg unserer ersten Andenüberquerung!

1 Hüttenübernachtung / 3 Übernachtungen im Zelt / 1 Hotelübernachtung / Gehzeiten ca. 4-8 Std.

Wir fahren durch die Quebrada auf das weite und landschaftlich beeindruckende Altiplano. Auf 3.500 m Höhe passieren wir in La Quiaca die bolivianische Grenze. Am Nachmittag geht es durch das abwechslungsreiche Hochland weiter bis in das Städtchen Tupiza - eine perfekte Western Kulisse erwartet uns dort im “Outback” Boliviens. Nach der Ankunft geht es in diese Wüsten-Wunderwelt in die Nähe eines kleinen Dorfes. Ein Abendessen und der Sonnenuntergang beschliessen dort den Tag.

Am nächsten Tag erkunden wir zu Fuss oder bei einem fakultativen Reitausflug die umwerfend schöne Landschaft. Schluchten aus tiefrotem Sandstein, wüstenhafte von kleinen Akazien bewachsene Berge, baumhohe Säulenkakteen und oasenhafte Flusstäler erwecken das Gefühl, im “Wilden Westen” Südamerikas unterwegs zu sein.

2 Hotelübernachtungen / Fahrzeit ca. 2 Std. / Gehzeit ca. 5 Std.

Mit mehreren Allrad-Jeeps starten wir eine abenteuerliche Fahrt über die Hochebene der Anden, vorbei an Steilhängen und Vulkanen. Wir erreichen die blendend weisse Salar de Uyuni, die auf 3.660 m liegt. Am Rande der grössten Salzwüste der Erde übernachten wir in einem aus Salzblöcken erbauten “Salzpalast”, für diese abgelegene Region äusserst komfortabel. Die Uyuni ist berühmt für phantastische Lichtstimmungen am Abend. Beim Sundowner auf der Terrasse klingt der Tag aus.

1 Übernachtung im “Salzpalast” am Salar de Uyuni / Fahrzeit ca. 4 Std.

Es beginnt eine Tour durch das Herzstück dieser Reise: Die Durchquerung der weiten Salzebene der Uyuni mit Allrad-Jeeps. Immer wieder halten wir an, um die interessanten Salzstrukturen zu bestaunen. Man verliert sich förmlich im endlosen Weiss. Die Kaktusinsel Isla Incahuasi ist mit ihren Riesenkakteen von bis zu einem halben Meter Durchmesser und einer Population von Vizcachas eine Insel des Lebens inmitten des salzigen Nichts.

Am Nordrand der Uyuni erhebt sich der majestätische Vulkan Tunupa. Er ist Basis vieler Legenden und ist unser Wegweiser inmitten der Salzwüste. Wir beziehen Quartier in einer einfachen Herberge am Fusse des Berges und steigen am Tag 12 auf in die Gipfelregionen, wer möchte bis auf über 5.000 m. Die schillernden Farben des Vulkankraters vor der grellen weissen Salzwüste und einem unendlichen Horizont sind fast schon ein galaktisches Erlebnis.

2 Übernachtungen in einfacher Unterkunft / Fahrzeit ca. 3-4 Std. / Gehzeit ca. 5-6 Std.

Am Tag 13 weiter mit den Jeeps über das Altiplano in Richtung Norden nach Oruro und mit dem öffentlichen komfortablen Bus nach La Paz. Der eindrucksvolle Regierungssitz Boliviens liegt in einem riesigen Talkessel auf über 3.500 m Höhe. Nur der Eispanzer des 6.440 m hohen Illimani thront noch über der Stadt. Sie ist bekannt für das geschäftige Treiben auf ihren Strassen und bei einer Stadtbesichtigung dürfen der berühmte Hexenmarkt und die historischen Altstadtviertel nicht fehlen. Lautlos lässt sich die Stadt heute mit der modernen Seilbahn aus der Luft erfahren.

2 Hotelübernachtungen / Fahrzeit 7 Std.

Wir verlassen La Paz und fahren mit dem Touristenbus in Richtung Titicacasee. Der See ist eingerahmt von den weißen Gipfeln der majestätischen über 6.000 m hohen Königskordillere. Nach dem Grenzübergang nach Peru erreichen wir Puno und haben noch Zeit, die Stadt am Titicacasee zu erkunden. Wer möchte kann die Reise in Puno beenden und fliegt am Tag 16 über Lima zurück nach Europa mit Ankunft am Tag 17.

1 Hotelübernachtung / Fahrzeit ca. 4 Std.

Das grosse Finale unserer Reise ist das berühmte Salkantay Trekking und der Weg zur bedeutendsten Festung der Inka: Machu Picchu. Ein Fahrtag bringt uns zunächst von Puno durch das Altiplano nach Cuzco, zum Ausgangspunkt des Trekkings. Die Trekkingroute führt durch die atemberaubende Bergwelt der Zentralanden zur Stadt der Götter. Der Nevado Salkantay ist mit seinen 6.271 m der höchste Berg in der Cordillera Vilcabamba. Die Ausläufer dieser Gebirgskette erstrecken sich bis ins 80 km nördlich der alten Inkastadt Cuzco gelegene Machu Picchu. Schneebedeckte Berge, glasklare Seen, Terrassenfelder, Lama- und Alpakaherden säumen unsere Wanderwege. Der anspruchsvolle Trek überwindet den 4.600 m hohen Salkantay Pass. Entlang tief eingeschnittener Täler wandern wir durch immer wieder wechselnde Berglandschaften in Richtung Machu Picchu und übernachten im Ort Aguas Calientes.

3 Übernachtungen im Zelt / 1 Hotelübernachtung / Fahrzeit Tag 15 ca. 8 Std. / Gehzeiten ca. 6-7 Std.

Wir erreichen die rätselhafte Inkastadt Machu Picchu. Bei der Besichtigung mit einem lokalen Guide erleben wir den einmaligen Gleichklang von Kultur und Natur. Die Traumwelt der Vergangenheit eingebettet in einer spektakulären Landschaft. Nach der Besichtigung geht es mit dem Bus und einem Schmalspurzug durch das Urubamba Tal zurück in Richtung Cuzco. Wir feiern die vielen grossartigen Erlebnisse dieser Reise und lassen es zum Ende gemütlich ausklingen.

Am Tag 21 haben wir Zeit für das Zentrum der Inkakultur: Cuzco, die sagenumwobene Hauptstadt der Inka. Viele Häuser sind auf den Grundmauern der Inka-Tempel errichtet. Die Stadtmauer stammt ebenfalls noch aus der Zeit der Söhne der Sonne.

2 Hotelübernachtungen im Zentrum von Cuzco / Fahrzeiten: Zug ca. 2,5 Std., Bus ca. 2,5 Std.

Inlandsflug von Cuzco nach Lima und am Abend Abflug nach Europa mit Ankunft am Tag 23. Wer möchte, bleibt vor der Reise in Buenos Aires oder verlängert in Cuzco, Lima oder einer Regenwald-Lodge im Amazonas Tiefland.

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer 17 Tage CHF 4’960.–
Preis pro Person im Doppelzimmer 23 Tage CHF 5’570.–
Zuschlag Saison CHF 200.–
Zuschlag Einzelzimmer/-zelt 17 Tage CHF 500.–
Zuschlag Einzelzimmer/-zelt 23 Tage CHF 630.–
Zuschlag Kleingruppe 8-9 Teilnehmer CHF 210.–

Hinweis

Leistungen und Reiseprogramm entsprechen der 23 tägigen Reise. Weitere Informationen über die 17 tägige Reise auf Anfrage erhältlich.

Reisedaten

04. bis 26. April 2020 (Zuschlag Saison)

25. April bis 17. Mai 2020

06. bis 28. Juni 2020

18. Juli bis 09. August 2020 (Zuschlag Saison)

29. August bis 20. September 2020 (Zuschlag Saison)

03. bis 25. Oktober 2020

31. Oktober bis 22. November 2020

Im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Frankfurt
  • 9 Übernachtungen in landestypischen Hotels und familiären Pensionen
  • 2 Übernachtungen in einfacher Pension
  • 1 Übernachtung im «Salz-Palast»
  • 6 Übernachtungen im Zelt
  • 1 Übernachtung in einfachen Hütten
  • 19x Frühstück
  • 13x Mittagessen (Picknick)
  • 12x Abendessen
  • 4-tägiges Trekking «Salkantay-Trek» inkl. Eintritt und Permit Machu Picchu
  • 5-tägiges Trekking Andenüberquerung in Argentinien
  • Tagesausflug bei Tupiza
  • Geführte Vulkanbesteigung Tunupa
  • Bootsfahrt Titicacasee
  • Zugfahrt Aguas Caliantes - Ollantaytambo
  • Nationalparkgebühren
  • Sämtliche Transfers in privatem Kleinbus
  • Deutschsprachige Reiseleitung und örtliche Fahrer, Guides

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Schweiz
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Optionale Ausflüge
  • Übrige Mahlzeiten

Anforderungen

Die Wanderzeiten der Trekkings erstrecken sich von ca. 4 bis manchmal 8 Stunden Gehzeit und sind mittlerer Schwierigkeit ohne erhöhte technische Anforderungen. Sie sollten aber über eine generell gute Kondition verfügen, da die klimatischen Faktoren und die Höhe mitunter sehr anstrengend sein können. Das Gepäck wird von Maultieren oder Pferden transportiert. Wetterbedingungen können eine logistischen Einfluss haben und Programmänderungen nötig machen.

In Ihr Reisegepäck gehört auch eine Portion Teamgeist und Kooperation, um aus den jeweiligen Bedingungen eine optimale Gestaltung der Reisetage zu erreichen. Wer dies alles «mitbringt», dem erschliessen sich unvergessliche und extrem spektakuläre Eindrücke der so unterschiedlichen Andengebiete

Hinweise

Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen der Reiseleitung.


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