Zum Ursprung Afrikas

Den Spuren früherer Handelsrouten folgend auf Entdeckerreise durch den afrikanischen Kontinent. Durch touristisch abgelegene Gebiete zum ursprünglichen Afrika, mit seinen vielseitigen Landschaften, Naturräumen und Kulturen. Mit speziellen Allrad-Safari-Landcruisern, der nötigen Ausrüstung und einem Schuss Abenteuergeist durch Zambia, Simbabwe, Mocambique und den Süden von Malawi. Vom Mana Pools Nationalpark und Zambesi, über Gorongoza Nationalpark und Zomba-Berge zu den Stränden des Lake Malawi. Unterwegs im Herzen Afrikas: dem wirklichen Leben auf der Spur.

Reise im Expeditionsstil auf touristisch sehr unüblichen Routen. Dank unserer grossen Afrikaerfahrung sind wir in der Lage, diese aussergewöhnliche Reise anzubieten. Ein Höchstmass an authentischen Begegnungen und Entdecken ursprünglicher Gegenden sind Ihnen garantiert. Pirschfahrten und Bootstour im Mana-Pools Nationalpark, Wanderungen in den Chimanimani Bergen, Busch-Feeling im Gorongoza Nationalpark von Mocambique. Geländefahrten durchs Hinterland zum Malawi-See und Bergwanderungen auf dem Zomba-Plateau.

Abenteuergeist und die Bereitschaft, teilweise auf Komfort zu verzichten und einfache Verhältnisse zu akzeptieren, werden bei dieser Expedition vorausgesetzt. Interesse für die unterschiedlichen Volksgruppen und Respekt gegenüber der landesüblichen Mentalität sollten für Sie selbstverständlich sein. Sie werden belohnt mit einem tiefen und unvergesslichen Einblick in eine wenig bereiste Gegend des afrikanischen Kontinents. Die Mischung aus typisch afrikanischem Leben, einmaligen Landschaften und spannenden Tierbachtungen ist Philosophie dieser Reise und unterscheidet sie von den gängigen «Safari-Reisen» in Afrika. Neben Unterkünften in Hotel, Safari-Lodge und Strandbungalow sind wir mit den Zelten im «Busch Afrikas» unterwegs.

Reisedauer

22 Tage

Teilnehmer

7 - 13

Ab - Bis

Lusaka - Lilongwe

Abflug am späten Abend und Nachtflug nach Lusaka. Ihr Reiseleiter holt Sie vom Flughafen ab und fährt mit Ihnen durch die Hauptstadt Zambias mit Besichtigung des Regierungsbezirk, dem obersten Gericht und dem Präsidentenpalast. 1 Übernachtung mit Frühstück in einer stadtnahen, ruhig gelegenen Unterkunft und erste Tourbesprechung.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Grenze nach Simbabwe. Die Grenzabfertigung kann etwas zeitaufwendig sein. Auf einer Schotterstrasse bewegen wir uns in Richtung Zambesi-Fluss bis zum Hauptcamp Nyamepi. Mana Pools ist mit 2200km2 der drittgrösste Nationalpark des Landes. Mit den vielen Lagunen und Seitenarmen bietet der Zambezi ein Eldorado für Flusspferde, Krokodile und Wasservögel. Es sind gerade die flachen Flussinseln, die Büffel, Wasserböcke und viele Elefanten anziehen. Löwen und Hyänen, Leoparden und Wildhunde werden erfreulicherweise regelmässig gesichtet. Auch für Ornithologen ist das Zambesi-Tal ein Juwel. Viele Wat- und Wasservögel, wie Störche, Reiher und Kormorane finden hier einen geeigneten Lebensraum. Wir unternehmen mehrere Pirschfahrten in unseren Safari-Fahrzeugen, Walkingsafaris zu Fuss und eine ausgedehnte Bootstour auf dem Zambesi-Fluss. Wer möchte (fakultativ), kann an einer ganztägigen Kanutour auf dem Zambesi teilnehmen.

Wir nehmen uns 3 volle Tage Zeit für das «Naturparadies Mana-Pools». Für intensive Beobachtungen der grossen und kleinen Tierwelt innerhalb des Nationalparks. Ein Juwel des südlichen Afrikas, eingebettet zwischen dem mächtigen Zambesi-Fluss und hohen Bergen. Unser Camp, das wir für 4 Nächte errichten werden, liegt am Flussufer. Vielleicht haben wir das Glück und können eine Elefantenherde beim Durchqueren des Zambesi beobachten. Beim täglichen Sundowner werden wir begeistert die besondere Stimmung dieses Nationalparks aufnehmen. 4 Übernachtungen im Zelt im Nationalpark. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Ab heute geht es «overland» durch Simbabwe: Auf Hauptstrassen und auch Nebenstrecken, durch authentische, ländliche Gegenden und kleine Dörfer bahnen wir unseren Weg bis in die Hauptstadt Harare, die erste grosse Stadt nach Tagen. Ein bisschen bekommen wir mit von den Gegensätzen des Landes, von den Problemen der letzten Jahre, die sich aber mehr und mehr bessern und hoffentlich auch weiter zum Guten wenden. Zwischenübernachtung mit Frühstück im Stadthotel Harare.

Tag 8: Die Ruinen von Great Zimbabwe zeugen von dem schon im 4. Jahrhundert n. Chr. existierendem Karanga-Reich. Wir besichtigen die historische Anlage und wandern am Nachmittag auf die umgebenden Hügel, um den Sonnenuntergang zu geniessen. 1 Übernachtung im Zelt. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Durch die schönsten Landstriche Simbabwes entlang traditioneller Runddörfer, eingebettet in eine hügelige Landschaft aus Felsenbergen und Savanne, reisen wir gen Osten. Der Chimanimani Nationalpark an der Grenze zu Mocambique bietet ideale Bedingungen für ausgedehnte Wanderungen. Hohe Wasserfälle und der immergrüne Bergwald säumen unseren Wanderweg durch die herrliche Berglandschaft. 2 Übernachtungen in familiärem Guesthouse im Ort Chimanimani. 

Das nächste Abenteuer liegt vor uns und wir brechen in touristisch nahezu unerschlossenes Gebiet auf. Entlang der Berge im Osten Simbabwes erreichen wir in Mutare die Grenze zu Mocambique. Ziel ist der Gorongoza Nationalpark, einer der schönsten Nationalparks im südlichen Afrika. Es gibt wieder Hoffnung, dass nach den Jahren der Bürgerkriege und Wilderei dieses wunderschöne Gebiet zu alter Wilddichte zurückfindet. Aber allein die landschaftliche Schönheit zwischen Baobab und Leberwurstbäumen, Savannen und dichten Miombewäldern mit ihrer extrem artenreichen Vogelwelt sind die Reise wert. Wir befinden uns in der vielleicht schönsten Gegend, um den wirklichen «Afrikanischen Busch» hautnah zu spüren. Die Geräusche der Nacht, das «geerdete Gefühl», in der endlos weiten Savanne unterwegs zu sein und die Natur, so wie sie ist, zu spüren... der Stoff, der Afrika-Reisende süchtig werden lässt.

Pirschfahrten mit unserem Allrad-Landcruiser, Vogel- und Tierbeobachtungen und eine ausgiebige Fusspirsch mit einem örtlichen Ranger lassen die Tage zu einem intensiven Natur-Erlebnis werden. 3 Übernachtungen im Zelt im Herzen des Nationalparks auf eingerichtetem Camp. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Der Tag 14 wird ein anstrengender Fahrtag, um möglichst nahe an die Grenze von Malawi zu kommen. Übernachtung en route.

Am Tag 15 sollten wir problemlos die Basis des über 2.000m hoch gelegene Zomba Plateau erreichen. Die angenehm frische Bergluft weht uns bei der Anfahrt auf die schöne Stadt Zomba (auf 900 m gelegen) entgegen. Die ehemalige Kolonialhauptstadt mit seinen hübschen Villen und blühenden Gärten ist eine komplett andere Welt. Wir übernachten in einem netten, privaten Gästehaus. 2 Übernachtungen. (Frühstück/Mittagessen)

Von hier aus unternehmen wir am Tag 16 einen Wandertag in die Zomba-Mountains. In den Flusstälern wandern wir noch in Urwäldern und die Sicht von dem Felsmassiv auf die umgebende weite Landschaft ist vom Feinsten.

Aussichten bis zu den Bergen Mocambiques begleiten uns auf der Fahrt in Richtung MalawiSee. Unweit von Zomba besuchen wir den wohl tierreichsten und schönsten Nationalpark Malawis: Der Liwonde Nationalpark besticht durch eine bezaubernde Flusslandschaft mit Palmen und gelben Fieberbäumen am Flussufer. Elefanten und vor Allem auf die vielen Antilopenarten wie Oribis und Schirrantilopen haben es die Löwen, Hyänen und Leoparden des Parks abgesehen und bieten für die «Predators» (Jäger) Grund genug, hier zu leben. 1 Übernachtung im Camp. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Tag 18: Nach kurzer Fahrt erreichen wir den riesigen Lake Malawi. Mit 24.000km2 ist er der drittgrösste See Afrikas. In ihm leben 10% der Süsswasserfische dieser Welt. Die unter Aquarianern bekannten Buntbarsche sind nur eine der über 1000 verschiedenen Fischarten des Sees. Am Cape McLear, direkt am Ufer des Lake Malawi, gönnen wir uns zum Ende der Reise komfortable Bungalows. 2 Übernachtungen. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Den »See der Sterne», wie ihn David Livingstone nannte, erkunden wir auf einer Bootstour zu den vorgelagerten Inseln und einsamen Buchten. Natürlich sind wir mit Schnorchelausrüstung ausgestattet, um die bunte Unterwasserwelt von der Wasseroberfläche aus zu bestaunen. Fakultativ besteht Möglichkeit, in die Welt der bunten Aquarien-Fische abzutauchen. Bei einem kühlen Bier oder speziell gemixten Sundowner an der Strandbar lassen wir bei stimmungsvollen Sonnenuntergängen die «Reise zum Ursprung Afrikas» ausklingen.

«Real Africa» sagt heute «Auf Wiedersehen»! Fahrt nach Lilongwe und Hotelübernachtung in ruhiger Lage und Fussnähe des Zentrums. Gelegenheit zu einem Stadtbummel und für letzte Einkäufe von afrikanischen Souvenirs. Abschlussabend im guten Restaurant unserer Unterkunft. 1 Hotelübernachtung mit Frühstück in Lilongwe.

Am Tag 21 gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Abflug, Ankunft Tag 22.

Im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Frankfurt
  • 7 Übernachtungen in Gästehäusern Lusaka, Chimanimani, Zomba, Lilongwe
  • 2 Übernachtungen in Strandbungalows an der Küste des Lake Malawi
  • 10 Übernachtungen im Zelt
  • Bootstour im Mana-Pools Nationalpark
  • Sämtliche Transfers und Tagesausflügen in speziellen Allrad-Safari-Fahrzeugen
  • Bootstour auf dem Lake Malawi
  • Sämtliche Safari-und Pirschfahrten
  • Eintritte in die Nationalparks
  • Campausrüstung «Buschküche»
  • Vollpension während Zeltübernachtungen
  • Mahlzeiten gemäss Reisebeschrieb
  • Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug Schweiz - Frankfurt - Schweiz
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Anforderungen

Auf Komfort zu verzichten und einfache Verhältnisse akzeptieren sind Voraussetzungen.

Hinweise

Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen der Reiseleitung.

Die Reise eignet sich besonders als Privatreise für Afrika-Kenner. Preis für Privatreise auf Anfrage.