Madagaskar

In einer kleinen Gruppe bis maximal 14 Personen reisen Sie vom zentralen Hochland bis zur Westküste Madagaskars. In den Nationalparks sind Sie zu Fuss unterwegs und erleben so Flora und Fauna auf Augenhöhe. Die Lemuren sind neugierige Feuchtnasenaffen. Teilweise sind sie bereits an Besucher gewöhnt und kommen Ihnen sehr nah. Wir empfehlen für diese Begegnungen, eine alte Jacke oder Hemd mitzunehmen. Sie brauchen bequeme Wanderschuhe mit einer guten Profilsohle, damit Sie im feuchten Regenwald gut Halt haben. Die Wanderzeiten sind variabel und dauern von 2 bis ca. 6 Stunden.

Die Überlandfahrten erfordern Durchhaltevermögen, denn viele Strecken sind voller Schlaglöcher. Sie übernachten in landestypischen Hotels. Anpassungsvermögen, Teamgeist und Toleranz sollten Sie für diese Reise mitbringen. Dafür erleben Sie eine gigantische Natur und freundlichste Menschen.

Reisedauer

16 Tage

Teilnehmer

8 - 14

Ab - Bis

Antananarivo

Antsirabe liegt im Hochland und war früher für die französischen Kolonialherren ein Ort der Erholung vom heissen und feuchten Küstenklima. Ausserdem gibt es hier mineralienreiche Thermalquellen. Wir besuchen den Kratersee Andaikiba. Ausserdem lernen wir die Werkstatt von Mamy kennen. Er stellt in Kleinstarbeit aus alten Blechdosen kleine Modelle her. Zu seinem Sortiment gehört die 2CV-Ente, der R5 sowie Fahrräder und Taxi Brousse-Busse. 1xHotel-ÜN.

Auf dem Weg nach Ranomafana besuchen wir in Ambositra einen Handwerksbetrieb für Einlegearbeiten und Schnitzereien aus Edelholz. Wir wandern im üppigen Ranomafana-Wald mit seinen unterschiedlichen Grün-Nuancen und tauchen ein in die wuchernde Flora. Wir erleben endemische und imposante Bäume, Orchideen und Medizinpflanzen.  Auch Lemurenarten  wie der goldenen Bambuslemur, winzige Mausmakis und die kleinen Fossa, die gerade mal faustgross werden, entdecken wir auf unserem Wanderpfad. Wer möchte und wenn es die Zeit erlaubt, kann am späteren Nachmittag noch das Thermalbad besuchen. 2xHotel-ÜN.

Wegen der vielen Treppen, Hügel und Kirchen wird Fianarantsoa, die drittgrösste Stadt Madagaskars, oft als „die kleine Schwester“ Antananarivos bezeichnet. Wir unternehmen einen Streifzug durch diese schöne und verwinkelte Stadt. Später erreichen wir den ruhigen Ort Ambalavo und geniessen die imposanten Ausblicke auf die weich anmutenden Granitberge. Wir besichtigen die Herstellung des handgeschöpften und kunstvoll mit Blüten verzierten Antaimoro-Papiers und schauen uns die Fertigung von wunderschönen Seidentüchern an. Das sind ideale Souvenirs. Der private Parc Anja, der von den lokalen Anwohnern gegründet wurde, beheimatet mehr als 400 Katta-Lemuren. Ihr Fell ist gräulich, besonders markant sind der schwarz-weiss geringelte Schwanz und die leuchtend-grünen Augen. Für die Wanderung brauchen wir festes Schuhwerk, der Weg verläuft weitestgehend eben. 2xHotel-ÜN.

Zunächst liegt ein langer Fahrtag vor uns. Uns begegnen zahlreiche Zebu-Rinder, die in der Region um Ihosy ein Zeichen von Reichtum und Tüchtigkeit sind. Ranohira ist der Ausgangspunkt für unsere Wanderungen im Isalo Nationalpark, einem  imposanten Sandsteingebirge mit tiefen Schluchten. Unser erstes Wanderziel ist die „Cascade des Nymphes“, ein magischer Ort. Der Weg führt uns durch spärlich bewachsene Ebenen und ausgetrocknete Flussbetten, bis sich eine weite Schlucht öffnet. Im Zwielicht des Waldes können wir das Rauschen des Wasserfalls schon von weitem hören. Er fällt in einen klaren Teich.

Am nächsten Tag wandern wir zum „Piscine Naturelle“, ein nahezu kreisrundes Becken mit kristallklarem Wasser. Auf der einen Seite fliesst warmes Wasser in den natürlichen Pool. Um dieses zu erreichen muss man aber zunächst den Pool durchschwimmen – und der ist insgesamt eher kühl. Auch für diese Wanderungen benötigen wir festes Schuhwerk, Regenschutz und Badesachen sowie unseren Tagesrucksack mit Trinkwasser, Fotoapparat und dem Mittagspicknick. 2xHotel-ÜN.

Nun ist Entspannung angesagt: Unterwegs nach Ifaty besichtigen wir die Grabstätten der Mahafaly. Die bunten Malereien an den Grabstätten weisen darauf hin, wie die hier Beerdigten gelebt haben. Ausserdem besuchen wir das Arboretum von Antsokay, ein keiner privater botanischer Garten mit einer Vielzahl an Pflanzen, die z.T. medizinische Heilwirkung haben. Unser Ziel ist Ifaty. Der kleine Ort liegt an einem sanft abfallenden Strand, der von einem umgebenden Korallenriff geschützt ist. Von Oktober bis Februar und im April und Mai ist das Meer ruhig und klar. Hier können wir tauchen, schnorcheln, entspannen und Ausflüge in die Umgebung machen. In der Zeit von August bis Oktober beobachten wir mit Glück Buckelwale auf ihrem Weg durch den Kanal von Mocambique. Landeinwärts befindet sich ein Trockenwald mit beeindruckenden Baobab-Bäumen. 3xHotel-ÜN.

Je nach Abflugzeit, können wir noch einmal kurz zum Baden gehen. Dann fliegen wir von Tulear nach Antananarivo. 1xHotel-ÜN.

In Tana haben wir noch Zeit für einen Stadtrundgang, schlendern über einen Markt oder wir besuchen einen Lemurenpark am Stadtrand. Dann erfolgt der Rückflug nach Europa. Ankunft am Tag 16.

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer CHF 4'640.–
Zuschlag Saison CHF 230.–
Zuschlag Einzelzimmer CHF 590.–
Zuschlag Kleingruppe 6-7 Teilnehmer CHF 180.–

Reisedaten

23. März bis 07. April 2018 (Saisonzuschlag)

18. Mai bis 02. Juni 2018

13. bis 28. Juli 2018 (Saisonzuschlag)

03. bis 18. August 2018 (Saisonszuschlag)

24. August bis 08. September 2018 (Saisonzuschlag)

21. September bis 06. Oktober 2018

Im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Frankfurt
  • 13 Übernachtungen in Hotels und Pensionen
  • Halbpension während der ganzen Reise, in Antananarivo Frühstück
  • Rundreise in einem Minibus
  • Sämtliche Eintritte für Nationalparks und Naturreservate
  • 1 Inlandsflug mit Air Madagaskar
  • deutschsprachige Reiseleitung an Tag 2-12 und an Tag 15, sowie örtliche Fahrer und Begleiter

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Schweiz
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Anforderungen

Die Wanderzeiten sind variabel und dauern von 2 bis ca. 6 Stunden. Die Überlandfahrten erfordern Durchhaltevermögen, denn viele Strecken sind voller Schlaglöcher. Anpassungsvermögen, Teamgeist und Toleranz sollten Sie für diese Reise mitbringen.