Wanderreisen Patagonien

Die bekannten und unbekannten Natur- und Landschaftswunder Patagoniens erwandern und erleben. Zu Fuss durch urzeitliche Wälder der Pazifikküste und zu den Eisfeldern und Gletschern des Campo de Hielo Norte – in den Bergen oberhalb des stahlblauen Lago Carrera. Mit der Fähre durch den Golf von Ancud und mit dem Boot in weisse Marmorhöhlen und zur Eiswand des Perito Moreno Gletschers. Die schönsten Halbtages- und Tageswanderungen zwischen den heissen Vulkanen im Seengebiet Chiles, den Wüstengebieten Argentiniens bis zu den gewaltigen Eisgletschern Patagoniens. Tourcharakter Patagonien aktiv – zu bekannten Nationalparks und unbekannten Landschaftswundern im Süden des Kontinents. Eine anspruchsvolle Wanderreise mit den schönsten Tageswanderungen südlich des 50. Breitengrades. Von den heissen Vulkanen des Seengebietes bis zu den Eisfeldern und Gletschern im Süden Patagoniens. Ohne schweres Trekking, aber mit den Anstrengungen eines mitunter rauen Klimas sind wir zu Fuss, mit der Fähre, Bus und privatem Charterfahrzeug unterwegs. Die Unterbringung wechselt zwischen kleinen Hotels bzw. Pensionen, sowie Hütten- und Zeltübernachtungen. Die teils anspruchsvollen Wanderungen erstrekken sich von ca. 4 bis 8 Stunden Gehzeit und bis zu 1200 Höhenmeter. Sie sollten gerade für den Südteil der Reise eine gute Ausrüstung mitführen. Die Wettersituation wechselt oft innerhalb von wenigen Stunden. Änderungen des Programms z.B. wegen Wettereinflüssen oder geänderten Fährplänen sind durchaus möglich. Eine grosse Portion Teamgeist und Kooperation, um aus den jeweiligen Bedingungen eine optimale Gestaltung der Reisetage zu erreichen, ist definitiv notwendig. Unsere erfahrenen deutschsprachigen Reiseleitern und örtlichen Bergführer zeigen Ihnen die spektakülärsten Landschaften der Natur und Wildnis Patagoniens.

Reisedauer

21 Tage

Teilnehmer

9 - 12

Ab - Bis

Puerto Montt - Punta Arenas

Abendflug aus Europa in Richtung Südamerika. Ankunft am Tag 2 in Santiago und Weiterflug in die Hafenstadt Puerto Montt. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das kleine Städtchen Puerto Varas, am Südufer des Sees Llanquihue gelegen. Im Hintergrund thront der wohl formschönste Berg Chiles – der Vulkan Osorno (2660 m). Zum Sonnenuntergang Spaziergang entlang des Seeufers – mit beeindruckenden Ausblicken auf die umliegenden Vulkane. In einem guten Restaurant und mit dem einem Gläschen chilenischen Wein beschliessen wir den ersten Abend auf südamerikanischem Boden. 2xÜN in der gemütlichen Pension El Greco. F/P

Tag 3: Wanderung am Vulkan Osorno. Entlang der Uferstrasse des Lago Llanquihue mit Blick auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Ein kurzer Anstieg führt uns über Lavahänge in Richtung des perfekt geformten und von einer Eiskappe bedeckten Vulkans Osorno. Von der Hochebene wandern wir mit tollen Ausblicken auf Regenwälder, Vulkane und die Andengipfel bis oberhalb des stahlblauen See «Todos Los Santos». Unser Weg geht von hier an bergab bis ans Ufer des Sees. Auf dem Rückweg zu den Wasserfällen des Rio Petrohué, die spielerisch über Lavafelsen sprudeln. ÜN wie Vortag in Puerto Varas.

Wir verlassen Puerto Varas früh um in die Hafenstadt Puerto Montt zu gelangen. Dort legt unser Schiff ab das uns durch die Fjordlandschaften Chiles nach Puerto Chacabuco im einsamen Süden des Landes bringen wird. Von Puerto Montt aus durchqueren wir den ruhigen Golfo de Ancud, der von den Inseln des Chiloé-Archipels geschützt wird. Auf dem Festland sind bei guter Sicht die schneebedeckten Vulkane der Anden zu sehen. Je weiter unsere Fahrt in Richtung Süden geht, desto besser können wir erahnen was die Landschaft Patagoniens ausmacht. Wie müssen sich wohl die ersten Siedler Mitte des 19. Jahrhundert gefühlt haben, als sie diese unwirtliche Gegend erkundet haben? Gletscher, tief eingeschnittene Täler, schroffe Berge, die oft von immergrünen kalten Regenwäldern überzogen sind schaffen beeindruckende Farbspiele und Kontraste. Vom Oberdeck aus lässt sich die Landschaft geniessen. Auf der Fähre übernachten wir en Route, in Schlafsesseln oder Kabinen. Nach der Ankunft fahren wir in die Stadt Coyhaique. Mit 50 000 Einwohnern der grösste Ort an der legendären «Carretera Austral». 1xÜN en route auf der Fähre, 1xHotel-ÜN Coyhaique.

Sicher einer der grossen Schwerpunkte dieser Reise ist die wenig bekannte, aber traumhafte Natur und Landschaft am Lago General Carrera. Zwischen den Eisfeldern und Gletschern des Campo de Hielo Norte und der halbwüstenartigen Steppe Patagoniens verbergen sich wie an einer Kette gereiht Natur-»Perlen» Patagoniens. Unsere erste Basis ist Puerto Rio Tranquilo, wo wir uns für 3xÜN in urigen Hütten einquartieren. In den Bergen oberhalb des stahlblauen Wassers des Sees unternehmen wir Wanderungen in die Wildnis des grünen pazifischen Regenwaldes an der Bahia de Exploradores und zu den weissen Gletschern des nördlichen Eisfeldes. Spätestens mit der Aussicht von hier oben wird uns bewusst, in welcher Wildnis und unberührten Naturlandschaft wir uns bewegen.

Am Tag 8 geht es mit Booten zu den versteckten Marmorhöhlen in einem Bergfelsen auf dem Lago Carrera. Spannend, wenn wir mit dem Boot in die Höhlen hineinfahren und die verschiedenen Lichtspiele zwischen dem weissen Marmor und dem blauen See wahrnehmen. Tagesausflug in den Naturpark Tamango und das Chacabuco Tal. Entlang des Rio Barker mit seinem unnatürlich blau wirkenden Wasser bis zum Ort Cochrane. Von dort wandern wir durch die Uferwälder des Lago Cochrane. 1xÜN

Tage 10/11: Zum Abschluss dieser Tage wechseln wir von der Bergwelt in die Halbwüstengebiete an der Ostseite des Lago Carrera. Unglaubliche Landschaftswechsel innerhalb weniger Kilometer. Über den selten frequentierten Grenzübergang Paso Robalo erreichen wir Argentinien und errichten heute ein Wildniscamp zwischen rotfarbigen Canyons und violetten Steinskulpturen im Naturpark Jeinemeni. Von unserem Camp aus erwandern wir die völlig andersartige Landschaft bis zu einer Höhle mit einer Vielzahl an Felsmalereien. 2xZelt-ÜN.

Unsere Reise geht aus der kargen argentinischen Pampa wieder in Richtung Anden. Vorbei am Lago Viedma in den Nationalpark Los Glaciares. Der Traum aller Bergsteiger sind die beiden steilen und nahezu senkrechten Granitgipfel des Fitz Roy (3406m) und des Cerro Torre (3128m). Die nächsten 2 Tage verbringen wir mit ausgedehnten Wanderungen, die uns an die schönsten Plätze und Aussichtspunkte innerhalb des Nationalparks führen. Der Höhepunkt der ersten Wanderung ist das Erreichen der Laguna de los Tres. Hier stehen wir auf den Endmoränen der Gletscher mit direktem Blick zum Cerro Fitz Roy, ein magischer Aussichtspunkt auf den Berggiganten.

Am Tag 13 zieht sich der Wanderweg entlang des Rio Fitzroy in Richtung Bergmassiv nach oben, bis wir den an einer Gletscherlagune gelegenen Aussichtspunkt «Mirador Torre» erreichen. Von hier öffnet sich der Blick auf das zweiteBergmassiv des Nationalparks, «Cerro Torre«. Abends füllen wir unsere Energiespeicher in einem der Restaurants in El Chaltén.

Heute lassen wir es gemütlich angehen und quartieren uns in El Calafate ein, dem ersten grösseren Ort seit 10 Tagen. Nicht versäumen werden wir am Tag 15 einen Ausflug mit Bootstour zum weltbekannten Perito Moreno Gletscher. Es ist genügend Zeit für einen ausgiebiegen Stadtbummel und einen gepflegten «Cortado» im Strassen-Café.2xHotel-ÜN Coihaique.

Die «Torres del Paine«, die zackigen Gipfel des Paine-Gebirges, sind das Wahrzeichen Patagoniens. Wir unternehmen die beiden schönsten Tageswanderungen innerhalb des 242.200 Hektar grossen Naturschutzgebiets.

Tag 17: Tageswanderung zur Lagune Torres. Von unserem Zeltlager führt uns der Weg bis zur Lagune, in der sich die bis zu 1000 Meter hohen Granitspitzen des Bergmassivs «Torres del Paine« spiegeln. Ein gewaltiger Anblick!

Tage 18/19: Mit einem Katamaran setzen wir über den Lago Pehoe und errichten im Südteil des Parks, am Fusse der «Cuernos del Paine», unser letztes Zeltlager. Tageswanderung entlang des Lago Grey zum Grey Gletscher vorbei an riesigen Eisbergen die vom Gletscher abbrechen. Wanderung bis nahe an die Gletscherfront. Dort lassen wir uns von einem Boot abholen und schippern über den Lago Grey zurück zum Camp. 4xZelt- oder Hütten-ÜN im NP. F/P

Vorbei an weitläufigen Estancias und nachmittags zum Seño Otway, um dort die putzigen MagellanPinguine zu beobachten. Am Ende des Tages erreichen wir schliesslich Punta Arenas, die südlichste Stadt Chiles. Hotel-ÜN/F.

Am Tag 20 heisst es, vom «Ende der Welt» Abschied zu nehmen und den Rückflug anzutreten. Ankunft am Tag 21 in Europa.

2-tägige Verlängerung bis nach Ushuaia/Feuerland möglich. Bitte fragen Sie bei uns an!

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer CHF 5'270.–
Zuschlag Flug-/Saison CHF 190.–
Zuschlag Einzelzimmer CHF 700.–
Zuschlag Einzelzelt CHF 150.–

Reisedaten

10. bis 30. November 2017

30. Dezember 2017 bis 19. Januar 2018

Im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Frankfurt
  • 7 Übernachtungen in Hostales und Pensionen
  • 8 Übernachtungen im Zelt
  • Mahlzeiten gemäss Reisebeschrieb
  • 18x Frühstück
  • 12x Mittagessen
  • 2x Abendessen
  • Fährüberfahrt Golf von Ancud
  • Bootstour im «Los Glaciares» Nationalpark zum Perito Moreno Gletscher
  • Bootstour Marmorhöhlen Lage Carrera
  • sämtliche Halbtages- und Tageswanderungen gemäss Ausschreibung
  • Sämtliche Eintritte in Nationalparks und Ausflüge gemäss Programm
  • Sämtliche Transfers und Tagesausflügen
  • Deutschsprachige Reiseleitung

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug Schweiz - Frankfurt - Schweiz
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Anforderungen

Die teils anspruchsvollen Wanderungen erstrekken sich von ca. 4 bis 8 Stunden Gehzeit und bis zu 1200 Höhenmeter. Sie sollten gerade für den Südteil der Reise eine gute Ausrüstung mitführen. Die Wettersituation wechselt oft innerhalb von wenigen Stunden. Änderungen des Programms z.B. wegen Wettereinflüssen oder geänderten Fährplänen sind durchaus möglich. Eine grosse Portion Teamgeist und Kooperation, um aus den jeweiligen Bedingungen eine optimale Gestaltung der Reisetage zu erreichen, ist definitiv notwendig.

Hinweise

Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des Guides.