Machu Picchus Schwester

Dieses Peru Trekking vereint unbekannte und bekannte Höhepunkte im Süden des Landes. Von der Küste durch die Anden in die Vilcabamba-Gebirgskette. Die Inkastadt Choquequirao (3.085 m), die „kleine Schwester“ von Machu Picchu, ist nur zu Fuss erreichbar, deshalb finden sich in der Bergwelt nur wenige andere Touristen und wir erleben die “Welt der Inkas” auf eigene Art und tauchen ein in die Magie vergangener Kulturen. Wir durchqueren die Berge bis ins heilige Tal und zur wohl berühmtesten Ruine Südamerikas.

Das Tagesgepäck tragen wir selbst, Zelte, Ausrüstung, Lebensmittel und Isomatten werden von Tragtieren transportiert. Gemütliche Hotels in den Städten bieten uns immer wieder Komfort und die Zeltübernachtungen beim Trekking ermöglichen uns den Aufenthalt abseits der touristischen Infrastruktur, sogar innerhalb der Ruinen alter Inkastätten. Zum Ende erwartet uns noch ein Highlight: Am Titicacasee übernachten Sie bei einheimischen Fischerfamilien. 

Reisedauer

17 Tage

Teilnehmer

8 - 12

Ab - Bis

Lima

Nachtflug nach Lima mit Ankunft am Tag 2. Hotel-ÜN. Wir nehmen uns Zeit für die faszinierende Mischung der Hauptstadt, mit ihrer kolonialen Altstadt und den modernen Vierteln, bevor wir uns auf eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch Wüste und fruchtbare Täler aufmachen. Wir erreichen den Ort Paracas und starten mit einem Motorboot zu den Ballestas-Inseln, auch kleine Galapagos Inseln genannt. 1xHotel-ÜN. In dem Naturschutzgebiet können wir tausende von Meeresvögeln, unter anderem auch Humboldt-Pinguine und Seelöwen in freier Natur beobachten. In Ica, der Weinstadt Perus und auch Heimat des Nationalcocktails „Pisco Sour“, besichtigen wir die Lagune von Huacachina, eine Oase, die malerisch in Sanddünen eingebettet liegt, bevor es in Richtung Nazca weitergeht.

Wir erreichen Nazca gegen Abend und verbringen eine Nacht im Hotel. Am Tag 4 besteht morgens die optionale (da verschiedene Flugvarianten) Möglichkeit zum Rundflug über die Nazca-Linien. Deren Bedeutung bleibt bis heute unbekannt, wenngleich auch die Scharrbilder im Boden seit den Forschungen von Maria Reiche weltbekannt wurden und seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Die Figuren wie Kolibri, Affe oder Papagei sind aus der Luft gut zu erkennen. Noch am selben Tag abwechslungsreiche Fahrt durch die Anden. 2xHotel-ÜN.

Wie vor 100 Jahren die Inkastadt Machu Picchu, ist Choquequirao, übersetzt “Die Wiege des Goldes”, bis heute nur zu Fuss zu erreichen. Zwei Tage wandern wir mit unserem Begleitteam durch Ausläufer der Vilcabamba-Kordillere. Bei guten Bedingungen gleiten über uns die Andenkondore und wir übernachten im Tal des heiligen Apurímac-Flusses, bis wir am Folgetag auf 3.085 Höhemeter die Stätte im Bergnebelwald erreichen, die als letzte Zuflucht der Inka galt. Auch wenn die Ruinen schon vor langer Zeit entdeckt wurden, fühlt es sich immer noch so an als wäre man unter den ersten Entdeckern. Ebenso wie Diese errichten wir unser Camp innerhalb der Grundmauern. Es steht ausführlich Zeit für die Erkundung der riesigen Anlage mit den in Amerika einzigartigen Lama-Terrassen, Steinmauern mit Motiven aus weissen Steinen zur Verfügung. 2xZelt-ÜN.

Wir wandern weiter auf den verlassenen Pfaden der Hochkultur der Inkas über die Bergketten bis ins heilige Tal. Auf diesem selten begangenen, aber hochspektakulären Trekkingpfad übernachten wir abseits der Zivilisation in selbst errichteten Camps unterm Sternenhimmel, und werden bestens von unserer Crew versorgt. Wir treffen hier die andine Bergbevölkerung und bekommen einen Einblick in ihr Tagewerk, während wir durch den Bergwald, über Flüsse, in den Tälern und über Pässe vorbei an schneebedeckten Gipfeln, wie der Pumacillo-Kette oder dem Huayanay, dem „Alten Berg“, so heisst Machu Picchu übersetzt aus der indigenen Sprache Quechua, immer Näher kommen. Dabei stehen uns einige anspruchsvolle Tage bevor mit Höhenunterschieden von bis zu 1200 Meter pro Tag und Wanderzeiten von 7-8 Stunden, aber ebenso ruhigere Abschnitte mit etwa 4 Stunden Laufzeit.

Tag 4: Wir passieren den Victoria Pass auf etwa 3900m über dem Meeresspiegel, der besten Gelegenheit einen Andenkondor zu sehen, und übernachten im kleinen Dorf Yanama. Nicht nur die Wegestruktur gibt Zeugnis der Vergangenheit, sondern auch die vielen kleinen Ruinen, die uns auf dem Weg begegnen. Gegen Ende der Trekking-Tage treffen wir auf den Salkantay-Trek. Je tiefer wir kommen, desto wärmer wird es wieder und auch die Vegetation zeigt eine neue Vielfalt, so sehen wir Bauern bei der Ernte von Kakao, Bananen, Avocados und anderen Früchten. In der Nähe von Aguas Calientes waschen wir uns in den heissen Quellen die Anstrengungen der letzten Tage ab. 5xZelt-ÜN.

Von hier geht es zum Höhepunkt jeder Perureise – die Ruinenanlage Machu Picchu, eingebettet in einer imposanten Hochgebirgslandschaft. Die sagenumwobene verlorene Stadt der Inkas entging aufgrund ihrer Lage den spanischen Eroberern und stellt die Archäologen bis heute vor Rätsel. Wir fahren mit einem der ersten Busse zum neuen Weltwunder und können ungestört den Erklärungen der lokalen Begleiter lauschen und die Ruine vor dem Ansturm erkunden.

Am Nachmittag geht es mit dem Zug zurück nach Cuzco. Hier steht uns ein Tag in der ehemaligen Hauptstadt der Inkas zur Verfügung und wir erleben wo die Einflüsse der Kolonialmächte und der letzten Überreste der Inkas verschmelzen. Ein Paradebeispiel ist hier der ehemalige Sonnentempel Coricancha, auf den Grundmauern des Heiligtums der Inkas wurde die Kirche „Santo Domingo“ erbaut. So erfahren wir während unserer Stadtführung über die Besonderheiten der Stadt und nochmals mehr über die Inka-Könige, von denen einer bis heute den Hauptplatz der Stadt dominiert. In den kleinen, verwinkelten Gassen bieten sich unzählige Möglichkeiten Souvenirs zu besorgen und noch weitere Gerichte der preisgekrönten peruanischen Küche zu probieren. 2xHotel-ÜN im Zentrum von Cuzco

Morgens Transfer zum Hafen und Bootstour zur Isla Palomino. Hier können Sie Robben, Pinguine und viele Seevögel beobachten. Wer möchte, kann sogar mit den Seerobben schwimmen! Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug nach Europa.

Von Juliaca Flug nach Lima. Heimreise und Ankunft Tag 17 oder Weiterreise innerhalb Perus.

Beispiele Verlängerungsmöglichkeiten:
- 7-tägiges Santa Cruz Trekking in der Cordillera Blanca
- 5-tägiger Aufenthalt im Amazonasgebiet von Iquitos

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer CHF 5'230.–
Flugzuschlag CHF 270.–
Zuschlag Kleingruppe 6-7 Teilnehmer CHF 260.–
Zuschlag Einzelzimmer CHF 170.–
Zuschlag Einzelzelt CHF 150.–

Reisedaten

01. bis 17. Juli 2018

29. Juli bis 14. August 2018 (Flugzuschlag)

19. August bis 04. September 2018 (Flugzuschlag)

16. September bis 02. Oktober 2018

30. Juni bis 16. Juli 2019

28. Juli bis 13. August 2019 (Flugzuschlag)

18. August bis 03. September 2019 (Flugzuschlag)

08. bis 24. September 2019

Im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Frankfurt
  • Inlandsflug Juliaca - Lima
  • 6 Übernachtungen in Hotels und Hostales
  • 2 Hütten-Übernachtungen bei Familie am Titicacasee
  • 7 Übernachtungen in Zelten und Hütten während des “Choque-Machu Trekking”
  • 14x Frühstück
  • 11x Picknick
  • 9x Abendessen
  • 7-tägiges Trekking von Choquequirao nach Machu Picchu mit Bergführer, Mulitreiber, Koch;
  • Ausrüstungs- und Gepäcktransport durch Mulis und Pferde
  • Besuch der Inkastätten Choquequirao und Machu Picchu
  • Zugfahrt Urubamba-Tal von Aguas Calientes (Machu Picchu) nach Cuzco
  • Bootstour Uros Inseln / Titicacasee
  • Sämtliche Transfers in privatem Kleinbus
  • Sämtliche Eintritte in Nationalparks und Ausflüge lt. Tourverlauf
  • Deutschsprachige Reiseleitung und örtliche Bergführer, Begleiter und Fahrer

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Schweiz
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Anforderungen

Diese Trekkingreise erfordert ein hohes Mass an Kondition, Flexibilität, Toleranz und Eigenmotivation - auch wenn einmal etwas nicht so kommt wie geplant. Vielleicht gerade wegen einem dieser “südamerikanischen Momente” wird diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis!