Kolumbien & Ecuador

Aktive Erlebnisreise auf touristisch wenig bekannten Routen. Zu Fuss, mit Booten und Mountainbikes unterwegs von der Halbwüste Tatacoa bis ins Amazonastiefland des Cuyabeno Nationalpark von Ecuador. Macarena Nationalpark: ein Tier- und Pflanzenparadies um den in verschiedensten Farben schillernden Fluss «Cano Cristales». Entdecken Sie kaum erschlossene Gebiete dieser beiden Länder – verschiedene Oekosysteme, Flora und Fauna, Kultur und Geschichte. Eine Reise mit vielen authentischen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen und vielen Tierbeobachtungen.

Diese Reise ist konzipiert unter der Prämisse eines aktiven Reisens ohne zu lange Fahrtzeiten. Dazu Aktivitäten wie Wandern und Trekking, Bootstour und Mountainbiken. Wenn Sie gerne aktiv sind, dabei aber keine besonderen körperlichen Ansprüche oder Vorkenntnisse mitbringen, dann erleben Sie eine Vielfalt von Natureindrücken und abwechslungsreichen Aktivitäten. Eine grosse Besonderheit dieser Reise ist die Exkursion in den Serrania de la Macarena Nationalpark – ein absoluter Naturgenuss Die Übernachtungen erfolgen in landestypischen Unterkünften und wurden alle von uns getestet und als beste Alternative vor Ort bewertet. Kolumbien ist ein Pionierland für Expeditionen vor grossartigen Landschaftskulissen: wüstenartige Landstriche, rotleuchtende Flüsse, Lagunen in den Anden und dichter Regenwald. In Ecuador führen wir Sie mit dem Boot durch das Amazonasgebiet des Cuyabeno Nationalparks und seiner indianischen Naturbevölkerung. In die vom Tourismus weithin verschonten Vulkanlandschaften des Fuya Fuya und Antisano. Bringen Sie eine Portion Abenteuergeist und Flexibilität in Ihrem Koffer mit und seien Sie dabei, das «vergessene Kolumbien» und «Andere Ecuador» zu entdecken! Aktiv, authentisch und abwechslungsreich wie diese Länder selbst.

Reisedauer

21 Tage

Teilnehmer

10 - 12

Ab - Bis

Bogotá - Quito

Tagflug und Transfer zu unserem familiären Hotel im Zentrum der kolumbianischen Hauptstadt. Tag 2: Früh morgens fliegen wir Richtung Südosten in die «Serrania de la Macarena». Zu Fuss und mit dem Boot erkunden wir dieses einzigartige Fluss- und Ökosystem. Der Caño Cristales wird als einer der schönsten Flüsse der Welt bezeichnet, wo ein in verschiedenen Rottönen leuchtender Pflanzenteppich unter dem Wasser leuchtet. Wasserkaskaden laden zum Schwimmen ein. Affen, Ameisenbären und Süsswasserdelfine können wir vom Boot aus auf dem Guyabero Fluss beobachten. Bei etwas niedrigerem Wasserstand erscheinen uralte präkolumbianische Steinmetzarbeiten die im Fluss liegen und in Felsen gemeisselt wurden. Wir übernachten in einer kleinen Posada im Dorf. 2xÜN. F/P/A Tag 4. Rückflug nach Bogota und Zeit, die Plaza de Bolivar, San Francisco und das Goldmuseum zu besuchen. Den Tag lassen wir ausklingen bei einem Bummel durch die lebhaften Gassen mit seinen Strassenmusikern, Bars und Restaurants. 1xHotel-ÜN/F

Früh morgens starten wir Richtung Süden zur Tatacoa Wüste. Zu Fuss durch ein mit Schluchten und wilden Erdformationen durchzogenes, wüstenhaftes Labyrinth, wo man an vielen Stellen noch heute Fossilien aus dem Erdmittelalter finden kann. 1xÜN Zelt/Hängematte. F/P/A Tag 6. Mit den ersten Sonnenstrahlen leuchtet die Halbwüste in den verschiedensten Rottönen. Zu Fuss wandern wir durch das Labyrinth von Riesenkakteen und erodierten Gesteins- und Lehmfomationen. Gegen Abend erreichen wir mit unserem Fahrzeug die warmen Thermalquellen bei Rivera, wo wir ein typisches kolumbianisches Barbecue inmitten heisser Quellen geniessen können. 1xÜN.

Auf teils holpriger Strecke durch kleine Dörfer und Flusslandschaften erreichen wir die Andenkette der Cordilliera Central von «Tierradentro» welche sowohl landschaftliche Schönheit als auch präkolumbianische Zeugnisse verbirgt. Wir besuchen zu Fuss die von einer unbekannten Kultur kunstvoll bemalten Grabkammern. Am 8. Tag wandern wir auf den Gipfel des Cerro Aguacate, wo wir mit einem phantastischen Blick auf die Umgebung belohnt werden. Heutiges Ziel ist «San Agustin», archäologisches Zentrum Kolumbiens mit den wichtigsten und meist unerforschten Ausgrabungsstätten. 1xÜN in gemütlicher Posada.

Den heutigen Vormittag nutzen wir, um dieses UNESCO Kulturerbe zu erkunden. In einer angelegten Parkanlage befinden sich 35 Skulpturen, die aus unterschiedlichen Begräbnisstätten zusammengetragen wurden. Anschliessend geht die Fahrt Richtung Süden zu dem kleinen Städchen «Mocoa», wo wir in unserer einfachen familiären Posada unterkommen. Tag 10: Besuch des «Centro de Experimentacion Amazonico», welches neben der Forschung der Amazonasflora auch eine Auffangstation für verletzte Wildtiere ist. Unser nächstes Ziel ist das Ende der Welt « Fin del Mundo», welches wir bei einer Wanderung entlang des Dantayaco Flusses, vorbei an kleinen Wasserfällen und Stromschnellen erreichen werden. Hier stürzen die Wassermassen ca. 80 Meter in die Tiefe, um sich in die darunter liegenden Regenwaldlandschaft zu verlieren. 2xÜN/F

Auf wenig befahrenen Strecken und durch teilweise dichten Regenwald erreichen wir die Grenze zu Ecuador. 1xÜN in «Lago Agrio» (Ecuador), bevor wir am darauffolgenden Tag unsere Expedition im Nationalpark Cuyabene starten. Der Fluss «Agua Negras» in der Provinz «Sucumbios» ist der Ausgangspunkt unserer Flussexpedition. Hier werden wir von dem Expeditionsteam am Vormittag empfangen. Drei spannende Tage im grünen Amazonas-Paradies des Nationalparks erwarten uns. Je nach Glück und Wetterlage können wir hier eine grosse Vielfalt an Tieren beobachten wie den scheuen Tapir, verschiedene Affenarten, Süsswasserdelfine und kreischende Papageien. Die überwältigend abwechslungsreiche Flora zeigt sich mit speziell angepassten Baumarten, welche oft mit Hipophyten und Orchideen überwuchert sind. Vereinzelte Ceibabäume ragen über den Dschungel und sind mit ihrer Höhe von bis zu 70 Meter die höchste Baumart des Amazonas. Am 13.Tag sind wir bei einem Schamanen des Secoya Stammes zu Gast und werden in die Lebensweise der Indianer und Schamanenkunst eingeweiht, die vor allem auf die Verabreichung des Ayayuasca Trunkes basiert. 2xCamp-ÜN, 2x Dschungel Logde.

Auf kurviger Strasse vom Amazonasbecken hinauf zu den Anden von Ecuador. Ziel ist die Stadt «Ibarra», hier werden wir in einer gemütlichen kolonialen Hosteria unterkommen. 2xÜN/F/P Tag 17: Streckenweise Off-Road fahren wir auf 3.200m Höhe zum kleinen Dorf «Oleda». Von hier aus geniessen wir eine spektakuläre Abfahrt mit dem Mountainbike oder – wer wandern möchte zu Fuss – durch kleine pitoreske Dörfchen und eine abwechslungsreiche Andenlandschaft. In Salinas besteigen wir den Zug (Fahrplanabhängig) und es geht auf einer Panoramastrecke in wechselnden Vegetationsstufen durch Tunnel und über Brücken, bis wir zur Endstation Ibarra. ÜN wie Vortag.

Wandern im Naturreservat « Guicocha» (3.560m) um den 200m tiefen, blauschwarzen Vulkansee und geniessen die umliegende Landschaft mit ihren Vulkanen und Ansiedlungen. Besuch des Otavalo Marktes, auf dem Frauen in typischen Trachten Kunsthandwerke verkaufen. 1xÜN/F/P Tag 19: Heute geht es hinauf auf 3.700m Höhe zum Rande der «Mojanda Lagunen». Besteigung des «Fuya Fuya» Vulkan oder an den Lagunen spazieren gehen. Bei unserem ca. 2-std. Aufstieg zum Vulkan werden wir bei guter Sicht mit einer fantastischen Aussicht auf die unter uns liegenden Lagunen und die Vulkanlandschaft belohnt. Am Abend erreichen wir «El Valle de los Volcanes» (Tal der Vulkane), hier übernachten wir in einer komfortablen Hosteria. 1xÜN/F/P

Heutiges Ziel ist das unbekannte Naturreservat um den schneebedeckten «Antisana» Vulkan, der mit seinen 5753m der zweithöchste Vulkan Ecuadors ist. Das 120.000ha grosse Naturreservat beherbergt Rehe, Hasen, Füchse und eine Vielzahl von Vögel. Bei unserer heutigen Wanderung ist es sehr wahrscheinlich, den «König der Lüfte» (Kondor) zu sehen, der nachdem sich die Thermik aufgebaut hat, mit etwas Glück auch im Flug zu beobachten ist. Gegen Nachmittag erreichen wir die Innenstadt von «Quito», welche mit seinen gut erhaltenen, kolonialen Bauten zum UNESCO Kulturerbe gehört. Übernachtung im ***Hotel. 1 ÜN/F/P Tag 21: Am Vormittag besichtigen wir die Innenstadt von «Quito» mit ihren berühmten Plätzen und belebten Strassen, bis wir Abschied nehmen müssen und zum internationalen Flughafen von Quito fahren. Rückflug am Abend nach Europa. Ankunft Tag 22.

Beliebige Verlängerungsmöglichkeiten auf die Galapagos Inseln oder Cotopaxi Besteigung bitte bei uns anfragen!

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer 2017 CHF 3'980.–

Hinweise

Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen der Reiseleitung.