Wildnisse im Süden Tanzanias

Wer glaubt, Afrika bereits zu kennen, wird überrascht sein! Im Süden Tanzanias träumt man von Sonnensavannen und Nebelwäldern. Finden werden Sie eine artenreiche Tierwelt, Exotik und afrikanische Atmosphäre. Der landschaftliche Reiz zwischen Süd-Tanzania und Lake Malawi, mit Savannen, Bergen und Seen fesselt durch enorme Weite, Dramatik und majestätische Kulisse. 33'000 km2 grosses Schutzgebiet des Ruaha Nationalparkes, Urwälder der Udzungwa, reichhaltiges Tierleben im Selous Game Reserve, und unverfälschtes afrikanisches Leben am Lake Malawi. Geniesserische Szenarien öffnen Ihre Augen – Wildnis pur!

Die grössten Nationalparks Ostafrikas, Selous und Ruaha, sind Schwerpunkte dieser Reise. Darüberhinaus entdecken wir viele weitere Highlights gepaart mit unverfälschten Begegnungen mit der afrikanischen Bevölkerung. Wir wollen einen Teil Ostafrikas kennenlernen, dessen ursprünglicher Reiz nahezu völlig abseits der Touristenpfade liegt.

Eine 22-tägige Abenteuerreise in kleiner Gruppe durch teilweise menschenleere Wildnis. Die herausragenden Erlebnisse sind die Safaritage mit Booten, Allradfahrzeug und zu Fuss. Alle Wanderungen zu den idyllischen Naturplätzen sind ohne grössere Voraussetzungen durchführbar. Im wenig bereisten Süden Tanzanias führt der Weg teilweise über sehr schlechte Pisten. Manche Passagen in den Parks sind schwer befahrbar und erfordern viel Geduld. Während der Safaritage werden wir von unserem eigenen Koch verwöhnt. Unsere Unterkünfte reichen von einfachen Campingplätzen in besonders schöner Lage bis hin zu guten Lodges. Aus Respekt zum Rhythmus der Natur und der Kultur sind grosse Flexibilität und Toleranz notwendig. Diese Einstellung wird Ihre Erlebnisse auf eine unvergessliche Weise verstärken. Freuen Sie sich auf eine Reise durch «Deep Africa» – in eine der letzten wahren Wildnisse der Welt.

Reisedauer

22 Tage

Teilnehmer

6 - 13

Ab - Bis

Dar es Salaam

Nachtflug nach Dar es Salaam und Ankunft am Vormittag des 2. Tages. Nach einem kurzen Eindruck vom Stadtzentrum geht es zur Halbinsel Ras Bamba an die vorgelagerte Küste des Indischen Ozeans, wo wir die erste Nacht in einer guten Lodge verbringen. Die Bungalows liegen grosszügig verteilt zwischen Palmen und Meer, mit Blick bis zur Insel Sansibar. Badegelegenheit an langen Sandstränden und Einstimmung auf unsere abenteuerliche Reise durch die Wildnisgebiete im Süden Tanzanias. 1 Lodgeübernachtung mit Frühstück.

Ab heute wagen wir uns in die Wildnis des Selous Game Reserves und entdecken die raue Schönheit einer mächtigen und ungezähmten Natur. 1982 wurde das grösste Wildschutzgebiet Afrikas von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und bildet ein grandioses, zusammenhängendes Ökosystem. Herzstück des Selous ist der Rufiji-River. Dort tritt die subtropische Tierwelt unvermittelt in überwältigendem Reichtum auf. In den lichten Savannen tauchen die ersten Elefantenherden auf, die mit 50.000 ihrer Art die grösste Population an Dickhäutern in Afrika darstellt. Eine der Besonderheiten des Selous ist der Afrikanische Wildhund, der mittlerweile zu den seltensten Säugetierarten auf dem Kontinent zählt. 3 Tage verbringen wir in dieser Wildnis mit Fusssafaris, Bootstour auf dem Rufiji-River und Safarifahrten. Wir schlagen unsere Zelte direkt am Flussufer auf, und geniessen nach den Erlebnissen des Tages unseren «Sundowner». 3 Übernachtungen im Camp. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Am Ende unserer letzten Safari durch den Selous erreichen wir Morogoro. Die Stadt liegt im Schosse der schroffen Uluguru Mountains, mit einer überragenden Sicht auf die Eastern Arc Bergkette. Ein Rundgang in den Strassen ist ein unvergessliches Erlebnis, denn der zentrale Markt mit seinem geschäftigen Treiben ist eine Verschmelzung von Gerüchen und den Farben Afrikas. 1 Hotelübernachtung mit Frühstück im Stadtzentrum und wir lernen ein wenig das afrikanische Alltagsleben kennen.

Nach einem Abstecher in die Uluguru-Berge wenden wir uns nach Westen in den nahe gelegenen Mikumi National Park, auch «Little Serengeti of the South» genannt. Der Park, umgeben von Hügeln, ist ein Juwel von ruhiger Schönheit. Der Name Mikumi entstammt dem Kisuaheli für Borassus Palmen, die wir an vielen Orten neben mächtigen Baobab-Bäumen finden.

Safari in das Herz des Parks zu den Mkata Prärien. Grosse Büffelherden, Riedböcke, Mungos und Nilwarane treffen wir hier an. Geparden, Löwen und Leoparden finden reichlich Beute. Im Udzungwa Nationalpark wandern wir durch einen der letzten grossen Regenwälder in Ostafrika, zum Sanje-Wasserfall, der sich 170 Meter tief mit dunstiger Gischt in das darunter liegende bewaldete Tal stürzt. Zwei Primatenarten, die nur hier zu finden sind: der Rote Uhehe Stummelaffe und der Sanje Crested Mangabey. In dieser reichen, vollkommenen Fauna und Flora ist ein Platz schöner als der andere und an jedem möchte man gerne verweilen. 2 Übernachtungen in gutem Gästehaus im Mikumi. 1 Übernachtung im Camp Udzungwa. (Frühstück/Abendessen)

Das Alter der Funde aus den Zeiten der Dinosaurier wird auf 60.000 Jahre datiert. Eine Wanderung führt uns zu hohen Felsnadeln in engen Schluchten. Campübernachtung auf einer Hochland-Farm.

Mit seinen umgebenden Schutzgebieten bedeckt er eine Fläche von mehr als 33 000 km2 (kein Schreibfehler!). Das abwechslungsreiche Bild des Parks wird bestimmt durch die felsige Hügellandschaft und die bis zu 1900 m hohe Ikungu Bergkette. Die Lebensader des Parks ist der Ruaha River mit tiefen Pools. Bachläufe strömen das Great Rift Valley hinunter und versorgen den Park mit Wasser. Dieses schafft nicht nur einen optimalen Lebensraum für Flusspferde und Krokodile sondern auch Löwen, Wildhunde, Schakale, Tüpfel-Hyänen, Giraffen, Elandantilopen und auch der Leopard ist hier beheimatet. Neben der üppigen Zahl an Tierarten gedeihen ca. 1650 verschiedene Pflanzenarten, die einer artenreichen Vogelwelt Nahrung bieten. 3 Tage und 3 Nächte verbringen wir in diesem umwerfend schönen Nationalpark, unternehmen eine längere, von Rangern geleitete Fusspirsch und ausführliche Safarifahrten. Ein wahres Dorado für stundenlange Beobachtungen der Tiere aus allernächster Nähe. 3 Campübernachtungen im Park, herrlich über den Ufern des Ruaha River gelegen mit tollem Blick über das weite Buschland. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Nach den Safarierlebnissen widmen wir die nächsten Tage dem äussersten Süden Tanzanias abseits der Touristenrouten. Überraschend schöne Landschaften, liebenswerte Bevölkerung und Einblick ins authentische Tanzania. Durch üppige, subtropische Vegetation geht eine Panoramastrasse hinunter zum Lake Malawi. Die Bevölkerung bewirtschaftet Reisfelder, betreibt Obst- und Gemüseanbau und exportiert Tabak und Kautschuk. Die Gipfel der umliegenden Bergketten spiegeln sich im Blau-Grün des drittgrössten Süsswasser-Sees Afrikas. Am Ufer des Lake Malawi stellen wir die Zelte für 2 Nächte auf. (Frühstück/Mittagessen/Abendessen)

Bademöglichkeit und Ruhetag, um das AlltagsLeben auf sich wirken zu lassen. Nachdem morgens die Fischer vom See zurückkommen und auf dem Markt ihren Fang sortieren, kehrt eine tiefe Gemächlichkeit und Ruhe ein. Hier kann man lernen, für alles was man im Alltag tut, sehr viel Zeit zu haben.

In den Berglandschaften im äussersten Süden Tanzanias geht es entlang der Grenze zu Mocambique zwischen Buschland und Felsenbergen, wo eingebettet kleine Dörfer liegen. «Afrika seit Urzeiten»- so könnte man die Reise durch dieses Gebiet bezeichnen, das von der modernen Zivilisation weit entfernt ist. Unglaublich, dass wir hier, im abgelegensten Teil Tanzanias, auf die deutschen Missionen Peramiho und Ndanda treffen. Schon während der Kolonialzeit hat der Benediktiner-Orden die erfolgreichen und heute noch intakten Missionen eingerichtet und wir erfahren in der Mission Peramiho bei Songea, wie sinnvoll diese Einrichtungen für die ländlichen Gebiete Tanzanias sind. 1 Übernachtung in Songea und 2 Übernachtungen an den Missions-Stationen auf dem Weg zu den Sandstränden des Indischen Ozeans.

Zum gemütlichen Abschluss der Reise quartieren wir uns in eine Strand-Lodge auf der Halbinsel Kilwa ein. Herrliche Bademöglichkeiten und gemütliches Strandleben an der Küste. Der perfekte Ort, um die Eindrücke der letzten Wochen auf sich wirken zu lassen. War Kilwa früher ein bedeutendes, persisches Handelszentrum für Gold und Silber, sind heute die Villen, Prachtbauten und Moscheen überwucherte Ruinen mit einem mystischen Flair der vergangenen Epochen. Mit Fischerbooten zur Insel Kilwa Kisiwani, einem UNESCO Weltkulturerbe mit Besichtigung der Ruinen und historischen Bauwerke. 2 Lodgeübernachtungen mit Frühstück an der Küste des Indischen Ozeans.

Am Tag 21 der Küstenstrasse folgend zum Flughafen nach Dar Es Salaam und Abflug am Abend. Ankunft Tag 22.

Verlängerung z.B. Sansibar oder Mafia möglich.

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer 14 Tage CHF 5'280.–
Zuschlag Flug CHF 190.–
Preis pro Person im Doppelzimmer 22 Tage CHF 5'860.–
Zuschlag Einzelzimmer CHF 500.–
Zuschlag Einzelzelt CHF 180.–

Im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Frankfurt
  • 7 Übernachtungen in Lodges, Hotels, Gästehäuser
  • 2 Übernachtungen in Missionsstationen
  • 19x Frühstück
  • 14x Mittagessen
  • 14x Abendessen
  • Bootstour auf dem Rufiji-Fluss
  • Fusspirsch im Selous + Wanderführer Udzungwa-Berge
  • Bootstour + Führer auf Kilwa Kisiwani
  • Rundreise im speziellen Allrad-Safari-Fahrzeugen mit Aufstelldach und garantierter Fensterplatz
  • sämtliche Permits, Campgebühren und Nationalparkeintritte
  • deutschsprachige WIGWAM - Reiseleitung einheimische Guides, eigener Koch

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug Schweiz - Frankfurt - Schweiz
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Anforderungen

Aus Respekt zum Rhythmus der Natur und der Kultur sind grosse Flexibilität und Toleranz notwendig. Diese Einstellung wird Ihre Erlebnisse auf eine unvergessliche Weise verstärken.

Hinweise

Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen der Reiseleitung.