Namibia Klassisch

Selbstfahrerreise | Diese 19 tägige Tour beinhaltet die klassischen Highlight Namibias und führt Sie zudem in den Süden zum beeindruckenden Fish River Canyon. 

Namibia verfügt über eine sehr gute Infrastruktur, weshalb es einfach und sicher ist, das Land zu bereisen. Es stehen die verschiedensten Mietfahrzeuge zur Auswahl und Sie können in vorgebuchten  Lodges und Hotels übernachten (auch Campingvariante möglich). Wir planen für Sie die passende Reiseroute, wobei diese genaustens Ihren Bedürfnissen angepasst ist.

Die gesamte Tour wird von uns für Sie vorgebucht: Wir organisieren die Miete des Fahrzeugs, die Transfers, die Übernachtungen und all die vorgesehenen Aktivitäten. Wir empfehlen Ihnen, mindestens zwei Wochen für eine Namibia-Reise einzuplanen. Während dieser Zeit werden Sie 2000 bis 3000 km zurücklegen. In Namibia wird links gefahren. Sie werden teils auf geteerten Strassen und teils auf Schotterpisten fahren, die in gutem Zustand sind.

Reisedauer

19 Tage

Ab - Bis

Windhoek

Ankunft und Transfer zur Lodge. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Farmrundfahrt mit einem Drink zum Sonnenuntergang.

Am Morgen übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren via Rehoboth und Kalkrand in die Kalahari. Zum Sonnenuntergang unternehmen Sie eine Naturrundfahrt im offenen Geländewagen in den bis zu 30 m hohen roten Längsdünen mit typischer Flora und Fauna der Kalahari Wüste.

Heute steht eine längere Etappe bevor. Sie fahren durch aride Gegend mit vielen Sukkulenten wie Köcherbäume, deren abgestorbene Äste die Buschmänner als Köcher für ihre Pfeile benutzten. Unweit des Köcherbaumwalds befindet der „Spielplatz der Riesen“ (Giant’s Play Ground), uralte vulkanische Gesteinsformationen, die jeden Betrachter in eine faszinierende Fantasiewelt versetzen.

Der Fish River Canyon gilt als der zweitgrösste Canyon der Welt. Er ist etwa 160 km lang, stellenweise bis zu 27 km breit und 550 m tief. Wie eine Schlange windet sich in der Regenzeit das Wasser durch eine graubraune Felslandschaft in Richtung Orange River, dem Grenzfluss zu Südafrika. Dem gar nicht wild und eher harmlos anmutenden Fluss ist solch eine Erosionskraft eigentlich gar nicht zuzutrauen, und doch hat er dies im Laufe von vielen Millionen Jahren geschafft. Sowohl bei der Lodge als auch am Canyon gibt es viele Wandermöglichkeiten.

Die heutige, landschaftlich sehr eindrucksvolle Route führt Sie zuerst nach Süden und dann am Oranje Fluss entlang. Der Oranje Fluss bildet die Grenze zu Südafrika und fliesst durch eine traumhafte Wüstenlandschaft. Entlang des Oranje wird Luzerne und Wein angebaut. Das leuchtende Grün bildet eine willkommene Abwechslung zur sonst extrem trockenen Umgebung. Am Nachmittag können Sie noch einen Ausflug zu den Wilden Pferden von Garub unternehmen (fakultativ).

Sie fahren nordwärts dem Namibwüstenrand entlang, eine der fotogensten Landschaften Namibias. Es begleitet Sie die unglaublichen Weite der Namibwüste mit vereinzelten Inselbergen und Dünenlandschaften. Auch von Ihrer Lodge aus haben Sie Aussicht auf das riesige Sandmeer.

Eigene Fahrt ins Sossusvlei, zu den höchsten Dünen der Welt. Da die Sonne am Morgen noch recht tief steht, schimmern die hohen Sanddünen auf der einen Seite golden, gelb und rötlich, sind aber auf der anderen Seite dunkel und schattig. Dadurch hebt sich der Dünengrat messerscharf ab.

Sie passieren den Gaub- und Kuiseb und durchqueren die zentrale Namib Wüste. Unterwegs sehen Sie bestimmt Strausse, vielleicht aber auch Springböcke, Zebras und Oryxantilopen. Via Walvis Bay gelangen Sie zur Küstenstadt Swakopmund, wo Sie direkt am Meer übernachten.

Heute unternehmen Sie eine sehr interessante Bootsfahrt (Robben, Delfine, Flamingos, Pelikane). Am Nachmittag haben Sie Zeit für Bummeln, Besuch des Museums, des Schlangenparks, der Kristallgalerie oder für Quadbiken (fakultativ).

Sie nehmen Abschied vom Meer und fahren zum Erongo-Gebirge. Im Norden sehen Sie die majestätische Spitzkoppe, auch Matterhorn Namibias genannt, welche 600 Meter aus der Ebene ragt. Ihre Lodge liegt eingebettet zwischen bizarren Felsformationen aus Granit. Geführte Wanderungen in dieser wildschönen Landschaft werden angeboten.

Via Uis und am 2573m hohen Brandbergmassiv vorbei fahren Sie zum UNESCO Naturerbe Twyfelfontein. Der Name Twyfelfontein ist Afrikaans, bedeutet „zweifelhafte Quelle“ und diese liegt am Fusse eines riesigen Sandsteinmassivs. Diese Sedimentgesteine sind die versteinerten Überreste einer urzeitlichen Wüste, die vor etwa 180 Millionen Jahren weite Bereiche des heutigen Namibias mit ihren Sandmassen bedeckte.

Am Vormittag können Sie die weltberühmten Felsgravuren von Twyfelfontein, den Verbrannten Berg und die Orgelpfeifen besichtigen (fakultativ). Nachmittags begeben Sie sich im Trockenflussbett des Aba-Huab auf die Suche nach Wüstenelefanten. Zwischen hohen Kameldorn- und Anabäumen fahren Sie im tiefen Flusssand und hoffen dabei einige der seltenen Dickhäuter zu erspähen.

Via Khorixas fahren Sie zu den Ugab Terrassen. Unterwegs können Sie den „Versteinerter Wald“ besichtigen. Dieser ist eine Ansammlung bis 30 Meter langer, fossiler Baumstämme, die vor 280 Millionen Jahren, als die Gletscher im südlichen Afrika schmolzen, entstanden und über Jahrmillionen durch Erosion wieder freigelegt wurden. Gegen Abend geniessen Sie den Sundowner Drink vom hohen Tafelberg gleich neben Ihrer Lodge. Die Landschaft ist speziell und kann mit der „Marlboro“ Gegend in den USA verglichen werden.

Heute möchten Sie möglichst schnell ins Reich der Tierwelt, zum Etosha National Park. Der Park gehört zu den grossen Tierreservaten der Welt und gilt als einer der herausragendsten Wildparks Afrikas. Die Tiere werden von der Etosha-Pfanne angelockt, einer riesigen, nur selten mit Regenwasser gefüllten Senke. Doch an deren Rand gibt es Wasserstellen, an denen sich Scharen von Landtieren und Vögeln das ganze Jahr über aufhalten. Eigene Pirschfahrten im Park. Am Abend können Sie noch das Kommen und Gehen am beleuchteten Wasserloch beobachten.

Spannende Tierbeobachtungen erwarten Sie heute im Etosha National Park. Sie haben den ganzen Tag Zeit, die verschiedenen Wasserstellen zu besuchen und unterwegs Tiere wie Giraffen, Kudus, Zebra, Oryx Antilopen, Schwarznasen Impala, Gnus, Springböcke, Strausse und mit etwas Glück sogar Löwen zu beobachten.

Noch einmal geniessen Sie den Tierreichtum des Parks und beobachten viele wilde Tiere an den Wasserlöchern, die ihren Durst löschen. Abends verlassen Sie den Park in östlicher Richtung. Zum Nachtessen lassen Sie sich bei einem leckeren Glas Wein auf der Lodge verwöhnen.

Vor Tsumeb können Sie einen kleinen Halt beim Otjikotosee machen, wo die Deutschen 1915 ihre Kanonen versenkten. Die meisten Waffen wurden allerdings später gehoben und sind im Museum in Tsumeb ausgestellt. Sie übernachten heute in einer Lodge in typisch afrikanischem Stil. Vielleicht unternehmen Sie am Nachmittag noch eine Farmrundfahrt auf dem Gelände der Lodge, die über einen ungewöhnlich hohen Wildbestand verfügt (fakultativ).

Heute fahren Sie nach Okahandja, wo Sie den grossen Holzschnitzereimarkt besuchen können. Weiter geht es nach Okapuka, vor den Toren Windhoeks. Die Farm ist 120 Quadratkilometer gross mit vielen Wildarten wie Nashörner, Rappenantilopen, Eland-Antilopen, Giraffen, Gnus, Kudus und Springböcke. Sie können am Pool relaxen, die vergangenen Tage nochmals Revue passieren lassen und sich vor dem langen Flug morgen ausruhen. Am späten Nachmittag unternehmen Sie eine letzte Pirschfahrt.

Fahrt nach Windhoek und Rückgabe des Mietwagens. Transfer zum Flughafen.

Preise

Preis pro Person bei 4 Teilnehmer ab CHF 5’060.–
Preis pro Person bei 2 Teilnehmer ab CHF 5’950.–

Genaue Preisangaben sind auf Anfrage erhältlich.

Reisedaten

01. Januar bis 31. Oktober 2021

Start täglich möglich

Im Preis inbegriffen

  • 18 Übernachtungen in Hotels und Lodges
  • 13x Halbpension
  • 4x Frühstück
  • 1x Vollpension
  • Aktivitäten wie beschrieben
  • Mietwagen
  • Deutschsprachiges Informationspaket mit Kartenmaterial

Nicht im Preis inbegriffen

  • Flug ab/bis Schweiz
  • Übrige Mahlzeiten
  • Getränke
  • Trinkgelder
  • Benzin/Diesel
  • Eintritte in die Nationalparks
  • Optionale Ausflüge

Hinweise

Programmänderungen nach Absprache und persönlichen Wünschen sind möglich. Sollten gewisse vorgesehene Unterkünfte bereits ausgebucht sein, sind kleine Änderungen im Programm, Preisänderungen sowie Änderungen der inbegriffenen Mahlzeiten möglich.

Sie können das ganze Jahr hindurch nach Namibia reisen. Die Wintermonate, die in die Zeit zwischen April and September fallen, sind jedoch kühler und bei Reisenden aus Übersee beliebter. Verschiedene Tour Varianten sind nachfolgend aufgezeigt.


Ähnliche Angebote

Inspiration Weltweit...