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Samstag,
1.8.1998
Als ich am Morgen erwache ist es sehr still. Nur der Wind
weht leise durch die Büsche. Hoppla, sind die Anderen etwa wieder so früh aufgestanden?
Nun gut, ein schlechtes Gewissen brauche ich nicht zu haben, schliesslich ist heute
Nationalfeiertag. Gibt es heute ein besonderes Schweizerisches Frühstück? Nein, auf dem
Feuer steht Milchreis, daneben frisches Brot von Mischu zubereitet.

Beides
schmeckt und das benötigen wir auch für die heutige Etappe. Nachdem wir nämlich unser
Camp auf die Kanus verladen haben frischt der Wind massiv auf. Da wir auf den ersten paar
100 Metern Gegenwind haben, ziehen wir unsere Boote am Ufer entlang bis zur ersten
Flussbiegung. Dies ist zwar etwas Mühsam und bei einigen auch mit nassen Füssen
verbunden, aber immer noch besser als gegen den enorm starken Wind zu paddeln. In der
ersten Kurve besteigen wir dann unsere Kanus und paddelten Locker mit Wind und Regen im
Rücken dem Lunch entgegen.
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