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Freitag,
17.7.1998

Im
Laufe des gestrigen Tages sind alle Teilnehmer unseres Trips in Fairbanks
angekommen. Um zehn Uhr fahren Hajot, Alex und ich frohen Mutes
ins Minnies, dem Bed & Breakfast in welchem die Teilnehmer übernachtet
haben. Heute müssen wir noch einige Besorgungen machen. Fehlende Ausrüstung,
Souveniers usw. wollen noch gekauft sein, denn in der Wildnis haben
wir dazu keine Gelegenheit mehr.
Im Minnies sind noch nicht alle bereit um abzufahren. Hajot und ich
nehmen noch einen Kaffee. Nach zirka einer halben Stunde sind alle
im Esszimmer versammelt und ich beginne mit dem lernen der Namen.
Schwierigkeiten bereiten mir vor allem die vier Freunde, Hansjürg,
Mischu, Pesche und Thömu. Aber ich denke mir, ich habe ja noch drei
Wochen Zeit zu lernen die vier auseinanderhalten. |

Als erstes
fahren wir zu Paul und deponieren das Gepäck im Gazebo (Gartenhäuschen).
Danach machen wir es uns in Pauls Wohnzimmer bequem, nehmen noch einen
Kaffee, Tee oder ein Coke und ich erläutere einige Punkte. Mit Freude
stelle ich fest, dass wir ausser einigen Bärenglocken und Hüten nichts
mehr benötigen. Wir beschliessen zuerst Downtown zu Big Rays
und dann zu Prospectors, zwei gute Ausrüstungsläden, zu fahren.
Lunchen wollen wir dann im Alaskaland, einem kleinen Vergnügungspark
hier in Fairbanks.
In den Ausrüstungsläden stellen dann einige fest, dass sie
doch noch etwas mehr an Ausrüstung benötigen als sie zuerst angenommen
haben. Es werden noch Handschuhe und wasserdichte Säcke für wertvolle
Gegenstände, wie Pass und Fotoausrüstung gekauft.
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Hansjürg,
Steffi, Pesche und Mischu (verdeckt) bei Big Ray an der Kasse |

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Nachdem wir auch noch die Riesenauswahl bei Prospectors ausgiebig begutachtet haben,
fahren wir ins Alaskaland. Leider ist dort nicht sehr viel los. Da das Wetter heute
regnerisch ist sind fast alle der Imbissbuden und Restaurant geschlossen. Leider ist Hajot
mit dem Suburban schon weg. Also chartern wir zwei Taxis und fahren ins Pumphouse
Restaurant. Das Pumphouse ist bekannt für seine gute Küche und die spezielle Ambiance.
Nach zirka zwei Stunden kommt uns Hajot abholen und wir fahren zurück zu Paul. Bei Paul
stellen wir noch unsere Zelte im Garten auf und machen unser Gepäck für den morgigen Tag
bereit. |
Martina,
Thömu und Hansjürg im Pumphouse |
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Am
Abend feuere ich Pauls Grill an und wir machen wie immer am ersten
Abend unser traditionelles Barbecue mit Steaks, Salat, Chips und
Salsa. Zum Dessert gibt es eine amerikanische Glace- Spezialität
"Root Beer Floats." Wir sitzen noch lange bei Bier und
Wein und diskutieren über die Abenteuer die uns am Noatak erwarten.
Voller Vorfreude gehen die Letzten so zirka um zwei Uhr Morgens
ins Zelt.

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